Tattoo Heilungsprozess

Wann ist das Tattoo vollständig verheilt?

Wie lange dauert die Nachsorge Ihres Tattoos?
Der Heilungsprozess der äußeren Hautschichten ist durchschnittlich nach zwei bis drei Wochen abgeschlossen. Dabei fällt die Kruste restlos ab und eine dünne Hautschicht über dem Tattoo entsteht. Jedoch dauert die Heilung aller Hautschichten vier bis sechs Monate. Erst dann werden die Farbpigmente vollständig in der Haut eingelagert.

Warum bildet sich eine Kruste über Ihrem Tattoo?
Die Kruste über eurer Wunde dient als natürlicher Schutz. Wichtig Ihr dürft nicht an der Kruste kratzen. Denn euer Körper versucht die Wunde zu reinigen und Fremdstoffe und Bakterien auszuspülen. Zusätzlich fließen Farbstoffe aus der offenen Wunde. Gewöhnlich sollte nach 24 Stunden kein Wundwasser mehr austreten. Jedoch kann der Vorgang bei sehr großen Tattoos etwas länger andauern.

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Tattoo am Arm – Crown Tatto Studio Hannover

Wieso verfärbt sich die Kruste?
Aufgrund von Farbpigment-Partikel, die bei allen Tattoos durch Blut und Wundwasser abtransportiert werden, verfärbt sich die Kruste. Allerdings färbt sich die Kruste bei schwarzen Tattoos oft gräulich. Hingegen farbige Tattoos ein unschönes Aussehen erlangen.

Was tun, wenn die Rötung bleibt?
Nach der ersten Woche verschwindet langsam die Rötung um eurer Tattoo. Sollte dies nicht der Fall sein, könnte eine Infektion entstanden sein. Dementsprechend informiert euch unverzüglich bei eurem Tätowierer oder sucht einen Arzt auf.

Silberhaut – was ist das?
Eine dünne Hautschicht bildet sich, wenn die Kruste abgefallen ist. Diese Hautschicht wird Silberhaut bezeichnet. Aufgrund der Silberhaut scheint das Tattoo matt. Während dieser Phase könnt Ihr wieder schwimmen und baden gehen. Allerdings achte unbedingt darauf, dass die obere Hautschicht verheilt und die Haut vollständig geschlossen ist.

Haltbarkeit: Wie schützt Ihr euer frisches Tattoo am besten?
Besonders wichtig ist es euer Tattoo vor Verunreinigungen fernzuhalten. Deshalb werden atmungsaktive Pflaster empfohlen. Aufgrund dessen kann sich der Heilungsprozess ungestört weiterentwickeln. Verwende ab dem vierten Tag eine Tattoo-Salbe, damit die entstandene Kruste feucht gehalten wird. Das hat zur Folge, dass sich die Heilung beschleunigt.

Woran erkennt Ihr eine Wundheilungsstörung?
Sobald die Tattoo-Wunde in dem Heilungsprozess eitert, nässt und auffällig gerötet ist, solltet Ihr unverzüglich einen Arzt aufsuchen. Ebenfalls ist ein Besuch beim Arzt notwendig, wenn die Stelle besonders schmerzt und sich sehr heiß anfühlt.

Komplikationen – wann muss das Tattoo sofort behandelt werden?
Dass nach dem Stechen eines Tattoos leichte Spannungsgefühle, Rötungen und ein Juckreiz auftreten, ist gewöhnlich. Dennoch solltet Ihr euch sofort bei sehr starken Schmerzen, Fieber und Schüttelfrost einen Arzt oder eine Krankenhausambulanz aufsuchen. Es kann der Verdacht auf eine Wundrose bestehen, die durch Bakterien in die offene Haut eingedrungen sind.

Wie begünstigt Ihr die Heilung eures Tattoos?
Durch diese drei Tipps unterstützt Ihr schnell und einfach den Heilungsprozess eures Tattoos. Zuerst ist es besonders wichtig, die Wunde nur mit sauberen Händen zu berühren. Des Weiteren solltet Ihr für kleine Tattoos atmungsaktive Pflaster verwenden. Diese tragt Ihr für mindestens 24 Stunden und maximal drei Tage auf der Wunde. Zuletzt achtet auf zu viel Wundflüssigkeit unter eurem Pflaster. Falls sich zu viel Flüssigkeit darunter gesammelt hat, unbedingt das Pflaster auswechseln. Ansonsten bis zu drei Tage anwenden.

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