Der Alterungsprozess des Tattoos

Wieso verändert sich das Tattoo im Alter?

Der Körper verändert sich im Laufe des Lebens und das Tattoo ebenfalls. Wie stark die Veränderungen im hohen Altern sind bestimmt die Art des Motivs, die Körperstelle und die Beschaffenheit der Haut. An dieser Stelle stellt sich die Frage: Was geschieht wirklich mit der Tätowierung?

 

Faltenbildung: Wo ist das Tattoo im Alter noch gut erkennbar?

Die Beschaffenheit der Haut und die ausgewählte Körperstelle beeinflussen, ab wann das Motiv Falten bildet. Oft sind Tattoo Motive an Armen, Beinen und Händen, sowie an dem Oberkörper, bis ins hohe Alter gut erkennbar. Dennoch können auf Händen, Füßen und am Hals fein gestochene Motive leichte Veränderungen auffallen.

 

Gewichtsveränderung: Welche Auswirkungen hat das für Ihr Tattoo?

Insbesondere am Bauch sind Gewichtsveränderungen beispielsweise durch eine Schwangerschaft betroffen. Zudem können Oberschenkel, Arme und der Po ebenfalls zu starken Veränderungen und zu Verzerrungen der Tätowierung führen. Deshalb eigenen sich eher der Rücken, die Waden und die Stirn, sowie die Füße und der Kopf für Bereiche mit Gewichtsschwankungen. Darüber hinaus verändern sich Tattoos an den Knöcheln und Handgelenken kaum.

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Tattoo im Alter

Welche Alterungszeichen gibt es bei tätowierter Haut?

Im folgenden Text werden Anzeichen für das Altern eines Tattoos beschrieben. Das erste Anzeichen ist eine Vertiefung der Poren. Das bedeutet, die Farbe ist in den Poren oftmals intensiver als auf der Hautoberfläche. Ein weiterer Punkt ist ein Erschlaffen der Haut, sodass gerade Linien leicht ausbeulen. Darüber hinaus kann aufgrund von ständiger Trockenheit ein grauer Schuppenschleier über dem Tattoo liegen. Insbesondere das Verblassen der Farbe und das Auslaufen der Konturen ist ein Hinweis des Alterns. Vor allem sind Veränderungen ein Zeichen, dass das Tattoo in die Jahre gekommen ist. Zum Beispiel wird dann schwarz zu blau und rot wird zu pink.

Wie beugt Ihr Alterserscheinungen am besten vor?

Am besten vermeidet Ihr Verletzungen, Sonnenbrände und Druck, sowie Reibungen, die die Haut belasten. Darüber hinaus solltet Ihr einen täglichen Basis-Schutz verwenden, damit das Tattoo vor UV-Strahlen geschützt ist. Besonders an sonnigen Tagen benötigt eure Tätowierung zusätzlichen UV-Schutz. Dementsprechend solltet Ihr einen Lichtschutzfaktor 50 für großflächige Motive anwenden. Bei kleineren Tattoos im Gesicht und auf den Händen schützen Sonnencremes mit Lichtschutzfaktor 30. Ebenfalls beugen eine gesunde Ernährung und genügend Schlaf das Altern vor.

 

Welche Motive leiden besonders unter dem Alterungsprozess?

Nicht nur die Körperstelle beeinflusst die Qualität des Tattoos, sondern auch der Stil. Insbesondere bei realistischen Tattoos beginnt sich die Haut zu dehnen. Das kann zu Verzerrungen des Motives führen. Im Gegensatz zu abstrakten Tätowierungen, wie beispielsweise der Watercolor-Stil. Dieser eignet sich für Hautstellen mit viel Bindegewebe. Darüber hinaus solltet Ihr von geometrischen Motiven an Körperstellen mit viel Bindegewebe absehen. Denn nach der Zeit kann die Geometrie nicht mehr vorhanden sein. Daher eignen sich bei realistischen und geometrischen Tattoos Bereiche am Rücken, Händen, Füßen, sowie Waden und Handgelenke.

 

 

 

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